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Grundregeln der Homöopathie


Die Homöopathie gilt als eine eigenständige Therapieform in der Naturheilkunde.
Das Wort Homöopathie stammt von den griechischen Wörtern homois (ähnlich) und pathos (Leiden).
Sie ist eine ganzheitliche Heilmethode und basiert auf Naturgesetze:

Ähnlichkeitsprinzip
Eine Krankheit wird mit demjenigen Mittel geheilt, das bei einem gesunden Menschen eingenommen ähnliche Symptome erzeugt. D.h., projiziert man zwei ähnliche Krankheiten aufeinander, heben sie sich gegenseitig auf.

Beispiele: Wenn die Nase läuft, das Sekret wässrig und wundmachend ist, die Augen tränen und brennen, so kann das homöopathisch hergestellte Mittel Allium cepa (Küchenzwiebel) heilen. Denn genau diese Symptome entwickeln sich, wenn man eine Zwiebel schneidet.

Oder bei Schlaflosigkeit begleitet von Nervosität, Zittern, Herzklopfen und Gedankendrang beruhigt die homöopathisch hergestellte Kaffeebohne, Coffea.

Arzneimittelprüfungen
Diese Prüfungen machen die Homöopathie erst anwendbar, damit man weiss welche Substanz wo eingesetzt werden kann.
Testpersonen nehmen über eine gewisse Zeit eine ihnen unbekannte Substanz ein. Durch die regelmässige Einnahme werden körperliche und geistige Symptome erzeugt. So entstehen umfassende Arzneimittelbilder dieser Substanzen. Es sind inzwischen über 2000 Mittel aus pflanzlichen, mineralischen und tierischen Substanzen geprüft.

Auch die Toxikologie ist für die Homöopathie wertvoll und zeigt, welche Organe eine Substanz angreift und welche Symptome entstehen können.

Beispiel: die Brechnuss (Nux vomica) ist ein Baum aus Indien und Nordaustralien. Die Samen deren Früchte enthalten den sehr giftigen Stoff Strychnin.

  • Strychnin bewirkt eine allgemeine Erregung und Steigerung der Sinne -> im "Nux vomica-Zustand" reagiert man auf Reize wie Lärm, Licht und Gerüche überempfindlich und erträgt sie nicht.
  • Strychnin erzeugt Übelkeit, selten Erbrechen -> im "Nux vomica-Zustand" besteht Brechreiz, aber man kann nicht oder nur schlecht erbrechen.

Natürlich können nun solche giftige Substanzen nicht rein eingenommen werden, da ja der Vergiftungsgrad höher wäre als das Beheben einer banalen Magen-Darm-Grippe!
Verdünnt man nun solche Stoffe, desto schwächer wird nicht nur die Giftigkeit, sondern auch die Heilwirkung.

Dank der Potenzierung bleibt jedoch die Heilwirkung erhalten.

Potenzierung
Es ist das Prinzip der kleinstmöglichen Dosis. Die Substanzen werden schrittweise verdünnt und verschüttelt. Durch die Verschüttelung (Potenzierung) erhalten die Substanzen eine dynamisierte Wirkung. Die "Information" des Stoffes wird auf das Wasser übertragen. Dieses wird Träger der nichtmateriellen Informationen, den sogenannten Schwingungen. So wirken die homöopathischen Mittel auf energetischem Wege, ohne Nebenwirkungen.

Ab bestimmten Verdünnungstufen sind keine Moleküle der Ausgangssubstanz mehr nachweisbar. Es gibt im Moment noch keine definitive Erklärung dafür. Trotzdem hat man mit Hochpotenzen erstaunliche Erfolge! Es gibt auch neuere Forschungsergebnisse in der Biophysik, dass sich Lösungen mit homöopathischen Mitteln versehen anders verhalten als die reine Lösung.

Einzelmitteltherapie
In der klassischen Homöopathie wird jeweils nur eine einzige Arznei aufs Mal eingesetzt. Erst wenn die Wirkung dieses Mittels ausgeschöpft ist oder nicht den gewünschten Erfolg zeigt, wird ein anderes Mittel verschrieben.